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PETEK & VDU: Sommer-Treff am 27.07.11 in Bochum PDF Drucken E-Mail
„Ist eine Frauenquote notwendig?“

Noch nie waren Frauen in Deutschland derart topqualifiziert wie heute. Leider spiegelt sich das immer noch nicht bei der Besetzung von Führungspositionen wider. Sie sind in Chefposten noch unterrepräsentiert und verdienen in gleichwertigen Positionen häufig deutlich weniger. Immer mehr Institutionen fordern mittlerweile eine gesetzliche Regelung, damit in den Aufsichtsräten der Unternehmen möglichst bald 30 Prozent Frauen sitzen.

Über eine Frauenquote in deutschen Firmen wird in Politik und Wirtschaft schon länger gestritten. Dabei geht es nicht um Feminismus, sondern darum, die Wirtschaft optimal umzustellen. Die 2001 in Deutschland eingeführten Selbstverpflichtungen für mehr Beteiligung von Frauen im Top-Management seien "fruchtlos" geblieben, so EU-Justizkommissarin Viviane Reding im Interview des Nachrichtenmagazins FOCUS. Wenn die Unternehmen nicht bis März kommenden Jahres beweisen, „dass sie genügend Frauen in Führungspositionen holen“, werde es ab 2015 eine 30-prozentige Frauenquote für die Besetzung von Aufsichtsräten geben. Auch die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen erhöht den Druck auf die Wirtschaft. Auf die erklärten Selbstverpflichtungen der Konzerne will sich von der Leyen demnach nicht länger verlassen. Sie will noch in der laufenden Legislaturperiode eine Frauenquote für Führungspositionen auf den Weg bringen.
 
10 Jahren Selbstverpflichtungsversuch, dass die Konzerne mehr Frauen in den Aufsichtsräten besetzen, hat nur minimale Fortschritte gebracht. Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden die Vorstände und Aufsichtsräte großer Unternehmen in Deutschland immer noch von Männern beherrscht. Nur 2,5 Prozent aller Vorstandsmitglieder der 200 größten Unternehmen seien Frauen, heißt es darin. In den deutschen Aufsichtsräten seien Frauen mit zehn Prozent vertreten.

Besser sieht die Lage in mittelständischen Firmen aus: Sie besetzen bereits jeden fünften Spitzenposten mit einer Frau. Zu dem Ergebnis kommt eine Commerzbank-Studie. Die Zahl bezieht sich auf Unternehmen, die einen Jahresumsatz von mindestens 2,5 Millionen Euro verbuchen. Selbst in Firmen mit mehr als 100 Millionen Euro Umsatz sind der Untersuchung zufolge 18 Prozent der Führungskräfte weiblich.

Im Rahmen dieser Debatte organisiert das „Business-Netzwerk Migrantinnen“ PETEK gemeinsam mit dem „Verband Deutscher Unternehmerinnen“  (VdU) eine Veranstaltung, um Erfahrungen auszutauschen.

PETEK ist eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Anbahnung von neuen Geschäftskontakten für Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit Zuwanderungsgeschichte.
 
VdU – der Verband Deutscher Unternehmerinnen e.V. wurde 1954 in Köln gegründet. Der VdU ist der einzige Wirtschaftsverband für Unternehmerinnen in Deutschland. Der Verband vertritt aktuell die Interessen von ca. 1.600 Unternehmerinnen, die in 15 Landesverbänden und 15 Regionalkreisen im VdU organisiert sind. Die Unternehmerinnen aus dem VdU erwirtschaften insgesamt einen jährlichen Umsatz von rund 50 Milliarden Euro und beschäftigen ca. 320.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wir laden Sie herzlich zur Veranstaltung ein:

Sommer-Mittwochs-Treff am 27. Juli 2011, 19:00 Uhr
Gesellschaft Harmonie,
Gudrunstr. 9
44791 Bochum
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PETEK Business Breakfast in Bochum 01. Juli 2011 PDF Drucken E-Mail

Bildungswege verlaufen kaum geradlinig

In einer kreativen Arbeitsatmosphäre trafen sich vergangenen Freitag die Unternehmerinnen des PETEK Netzwerks Migrantinnen e.V. zum Frühstück. Im denkmalgeschützten Technologie und Gründerzentrum Wattenscheid hielten Werner Fuhrmann von der Wirtschaftsförderung Bochum und Unternehmerin Gülsüm Bulut zwei interessante Impulsvorträge zu den Themen Gründung und Werbung.

Wenn eine Autorin eines Ratgebers, eine Wirtschaftsinformatikerin, eine Heilpraktikerin, Arbeitspsychologin, Leiterin eines Redaktionsbüros, Weddingplanerin und eine Architektin zusammentreffen, gibt es viel zu erzählen, vor allem über die Selbständigkeit und dem Markt Ruhrgebiet. Davon erzählte auch Werner Fuhrmann, Sachgebietsleiter “Gründung & Wachstum“ der Wirtschaftsförderung Bochum. Die Wirtschaftsförderung Bochum führe sechshundert Gespräche im Jahr, davon entstünden etwa hundertfünfzig Gründungen. Die Angebotspalette der Wirtschaftsförderung Bochum reicht von Gründerzentren, Gründernetzwerken, zu der auch das Netzwerk PETEK gehört, bis hin zur Beratung und individuellen Betreuung in der Gründungsphase.

Bochum war lange mit den Negativ-Schlagzeilen um Opel und Nokia in der öffentlichen Wahrnehmung nicht unbedingt für ihren wirtschaftlichen Boom bekannt. Umso erstaunlicher sind die Zahlen, die Werner Fuhrmann präsentiert. Mit dem Gründungswettbewerb „Senkrechtstarter“ motivierte die Wirtschaftsförderung Bochum insgesamt 172 Unternehmen zur Neugründung. 756 Arbeitsplätzen wurden mit Hilfe des Wettbewerbs gegründet. „Wir fördern so den Unternehmernachwuchs und führen eine erhöhte und nachhaltige Gründungsdynamik am Standort Bochum herbei. Neue Unternehmen schaffen Arbeitsplätze und stabilisieren mittelfristig die Finanzkraft der Kommune“, so Werner Fuhrmann. Im Herbst 2011 beginnt der fünfte Senkrechtstarter.

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29.09.11 Tagung: Mut zum weiblichen Weg! PDF Drucken E-Mail
29. September 2011 17 - 21 Uhr | im BiZ / Agentur für Arbeit, Köln

Der weibliche Weg ist nicht rosarot… – aber ist stahlblau die einzige Alternative? Knallharte Geschäftsfrau oder liebevolle »Nur«-Hausfrau,mit oder ohne Kinder?

Zwei Möglichkeiten – oder auch nur zwei Stereotypen, die längst überholt sind. Die Realität der meisten Frauen ist irgendwo dazwischen. Häu!g jedoch liegt der Fokus immer noch kaum auf dem eigenen berufichen Werdegang.

Mangelnde fachliche Kompetenz ist nicht das Hindernis (aus diversen Studien wissen wir, dass Frauen überdurchschnittlich gut quali!ziert sind), eher fehlende "fexible Arbeitszeitmodelle, mangelndes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, diverse Hemmnisse in Unternehmensstrukturen etc. Aber was befähigt Frauen dennoch ihren ganz persönlichen, weiblichen Weg zu fnden?

Und welche Rolle spielen Netzwerke für innovatives, weibliches Denken und Handeln?

Auf unserer Veranstaltung »Frauen an die Spitze« wollen wir mit Ihnen über weibliche Wege diskutieren und Ihnen Mut machen, Ihre höchst individuellen Erfolgsstrategien herauszufnden und zu verfolgen.

Zeigen Sie Mut ... und auch anderen Frauen den Weg zu uns!
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PETEK & VDU: Sommer –Treff am 27.07.11 PDF Drucken E-Mail
Sommer – Mittwochs - Treff am 27.07.2011 um 19:00 Uhr
Ort: Gesellschaft Harmonie, Gudrunstr. 9, 44791 Bochum

PETEK ist eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und die Anbahnung von neuen Geschäftskontakten für Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit Zuwanderungsgeschichte.

Gemeinsam mit VDU – „Verband Deutscher Unternehmerinnen“ [www.vdu.de/verband/landesverbaende/ruhrgebiet] möchten wir Sie herzlich zum Sommer-Mittwochs-Treff am 27. Juli 2011 um 19:00 Uhr in Bochum einladen.
Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmer kostenlos. Sie übernehmen lediglich die Kosten für Ihre Getränke und Snacks.
Bei Interesse bitten wir um eine Anmeldung bis zum 20.07.2011 per  E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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PETEK Business Seminar in Oberhausen, 27.05.2011


Oberhausen, 30.05.2011 – Seminarleiterin Ekaterina Arlt begeisterte am vergangenen Freitag in Oberhausen das Publikum mit Grundlagen, Strategien und praxisrelevanten Beispielen rund um das aktuelle Thema ‚Empfehlungsmarketing’. Die Unternehmerinnen hatten viele Fragen und erhielten passgenaue Lösungen.

Empfehlungsmarketing ist mehr als man gemeinhin auf den ersten Blick annimmt. Neben der klassischen Frage zur Kundenneugewinnung, sind folgende Fragen, genauso unerheblich: Ist Ihre Homepage verständlich für Außenstehende? Wie sehen Ihre Broschüren aus? Sind Ihre Ansprachen in der Abwesenheitsnotiz und auf dem Anrufbeantworter genauso kundenfreundlich, wie Ihre Emails?

„Wir leben in einer Empfehlungsgesellschaft.“, so Organisatorin und PETEK Vorsitzende Birnur Öztürk über die Veränderung in der Unternehmens-Kunden-Kommunikation und –Interaktion, „Schließlich ist PETEK auch ein Empfehlungsnetzwerk. Die älteste Kaufmannstugend der Mund-zu-Mund-Propaganda verlagert sich immer mehr auf das Internet. Wer heute da nicht mithalten kann, kann schnell in Vergessenheit geraten."
Das Web 2.0 ist eine einzige Spielwiese für Strategien des Empfehlungsmarketings. Dies war eines der Themen, die Seminarleiterin Ekaterina Arlt auf ihrer Agenda hatte. Was die gebürtige Bulgarin in ihre Wiege gelegt bekam, war lange Zeit in Deutschland verpönt. „Viele haben Hemmungen nach einer guten Leistung eine Empfehlung einzufordern. Das kollaborative Arbeiten ist kaum vertreten. Sowohl in Groß- als auch in Einzelunternehmen.

Wir meinen immer alles im Alleingang lösen zu müssen. Dabei können wir zusammen viel mehr erreichen.“ Heute ist Empfehlungsmarketing unumgänglich. Auch wenn einigen Kulturen diese Form der Kundenneugewinnung und –pflege in die Wiege gelegt sein mag, bedarf es besonderer Strategien und eleganten Einforderungen. Empfehlungsmarketing bedarf eines formulierten Ziels und ist zu Vergleichen mit der Kommunikation zu einem Taxifahrer. „In dem Moment, wo Sie den Satz aussprechen ‚Empfehlen Sie mich weiter’, geben Sie den Faden aus der Hand.“, erklärt Arlt. Dies sei für den Gegenüber ein zu großer Auftrag, der ihn überfordert und schnell in Vergessenheit gerät. Besser sei es eine ganz konkrete Forderung zu formulieren, die für den Gegenüber lösbarer ist. Ein konkretes Beispiel hatte sie auch zur Hand: ‚Sie sind doch in dem Netzwerk xy. Ich würde dort gerne meine Arbeit in Form eines Vortrags vorstellen. Meinen Sie, Sie können den Kontakt herstellen?’. Arlt wird noch konkreter: „Wenn Sie in ein Taxi einsteigen, sagen Sie auch nicht: ‚Fahren Sie mich nach Hause.’ Damit kann der Fahrer nichts anfangen. Doch bei konkreteren Koordinaten, wie ‚Fahren Sie mich zu Centro’, wird er Ihnen gerne behilflich sein.“

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